Die Rede ist vom hochmotorisierten Individualverkehr. Insbesondere von jenen Geräten, die Distinktionszwecken dienen und ihren überwiegend männlichen Besitzern ein Gefühl von Wichtigkeit, Bedeutung und Macht geben sollen. Diese Art der Nutzung von Technologien steht leider in krassem Widerspruch zu dem Anliegen, weltweit halbwegs akzeptable Lebensbedingungen wiederherzustellen und zu sichern. Die entsprechenden Geräte sollten daher aus dem Verkehr gezogen werden. Ihren Besitzern sollten alternative Möglichkeiten aufgezeigt werden, was sie gegen ihre Minderwertigkeitskomplexe und ihr angeschlagenes Selbstbewusstsein tun können … und für bessere Lebensbedingungen auf dem Planeten!

tick tack tick tack

… … … „Ich habe mich Frauen gegenüber immer rücksichtsvoll und zartfühlend verhalten. Das liegt daran, dass ich einer Familie entstamme, in der man noch zum Gentleman erzogen wurde, wenn Sie verstehen, was ich meine. … … …

tick tack tick tack

… … … Natürlich wurde auch großer Wert auf männliche Dominanz und Durchsetzungsfähigkeit gelegt, keine Frage! Der Mann ist ja von Natur aus der Kämpfende, der Sendende, während die Frau lediglich zu empfangen hat.“ … … …

tick tack tick tack

… … … „Wo diese schlichte Grundregel befolgt wird, werden Sie ausschließlich Beziehungen von größter Harmonie und Stabilität vorfinden. Wehe aber, wenn sich herausstellt, dass die Frau mit den geistigen Seuchen unserer Zeit infiziert ist! Dann sind der Hölle und dem Satan Tür und Tor geöffnet, nicht wahr?“ … … …

dingong dingong dingong

„Ähem … was? … Ähm ja! … Die Stunde ist um. … Da sind wir ja heute wieder ein schönes Stück vorangekommen, Herr von Ruckdasch!“

Grafik: Philipp Kunze / Text: Franz Specht